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Es gab da eine Kolonialwarenhandlung

KolonialwarenhandlungAuch in Südtirol gab es in vielen Dörfern früher eine Kolonialwaren-Handlung. Einige Schilder und Aufschriften findet man noch heute. Kaffee, Tee und Gewürze waren die wichtigsten Kolonialwaren. Doch durch diesen Handel kam zwar Genuss nach Europa, aber kaum Gewinn in die ausgebeuteten Länder des Südens.

Die Weltläden sind in gewisser Weise die Enkel dieser Kolonialwaren-Handlungen. Vielleicht ist manchmal die Atmosphäre sogar ähnlich, der Geruch von Kaffee oder Gewürzen, die Vielfalt „exotischer“ Erzeugnisse. Gründlich geändert hat sich aber das Verhältnis zwischen Konsumenten, Händlern, Zwischenhändlern und Produzenten. Die Weltläden arbeiten ohne private Gewinnausschüttung. Ein wesentlicher Teil des erwirtschafteten Geldes kommt so den Erzeugern zugute.
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