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Kampagne der Südtiroler Weltläden
„Recht auf Nahrung“

Die Kampagne der Südtiroler Weltläden in Zusammenarbeit mit Ctm Altromercato, “Recht auf Nahrung“, will die Öffentlichkeit über die Gründe von Armut und Ausbeutung in den Ländern des Südens informieren und unterstreichen, welche Bedeutung der Faire Handel bei der Überwindung dieser Gründe spielen kann.



Das Recht auf Nahrung ist ein Grundrecht eines jeden Menschen; die Reduzierung der Anzahl der hungernden Menschen ist eine der Prioritäten der Millenniumsziele. Trotzdem leiden über 920 Millionen Menschen heute Hunger und haben keinen Zugang zu ausreichenden Nahrungsmitteln. Die Gründe dafür sind aber nicht „naturgegeben“, d.h. hängen nicht mit einer natürlichen Nahrungsmittelknappheit zusammen, sondern mit dem Ungleichgewicht im internationalen Handel und den in den letzten Jahrzehnten getroffenen Entscheidungen in der Agrarpolitik (Industrialisierung der Landwirtschaft, Exportorientierung, Subventionen, Abschottung durch Zölle usw.).

Im Laufe des eben begonnenen Jahres 2009 werden die Weltläden versuchen, durch unterschiedliche Aktionen nicht nur bereits sensibilisierte Personen, sondern die gesamte Bevölkerung aktiv in die Kampagne einzubinden und so ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass man durch alltägliche Gesten viel erreichen kann.

Die Bekämpfung der Armut und des Hungers ist möglich und geht uns alle an!

10 Möglichkeiten, zur Gestaltung einer gerechteren und nachhaltigeren Welt beizutragen:

· 1. Ich kaufe Nahrungsmittel aus dem Fairen Handel
· 2. Ich verwende biologische Nahrungsmittel
· 3. Ich kaufe einheimische Nahrungsmittel
· 4. Ich achte auf biologische Vielfalt
· 5. Ich konsumiere weniger Fleisch
· 6. Ich vermeide Verschwendung
· 7. Ich beteilige mich an ethischen Finanzierungen
· 8. Ich spare Energie
· 9. Ich kaufe die Produkte der Saison
· 10. Ich gehe verantwortungsvoll mit Wasser um



Recht auf Nahrung - Hunger ist nicht naturgegeben
Kampagne "Diritto al cibo" Altromercato
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