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Armes farbenprächtiges Guatemala – eine ganz besondere Reise …

Im Spätherbst 2009 haben 3 MitarbeiterInnen des Weltladens Bozen insgesamt acht Partnerprojekte in Guatemala besucht und konnten sich direkt vor Ort ein Bild von den ärmlichen Zuständen im Land machen, aber auch von den positiven Auswirkungen des gerechten Handels. Wir konnten Kaffeeproduzenten, Glasbläsereien und verschiedene Webereien, wo z.B. die Sorgenpüppchen, Tragetücher und Hängematten hergestellt werden, besuchen.
In den verschiedenen Projekten arbeiten vorwiegend Frauen indianischer Herkunft, die erzählten, wie sich ihr Leben seit der Zusammenarbeit mit dem gerechten Handel verändert hat. Sie können nun über ein eigenes Einkommen verfügen und verdienen mehr als bei der anstrengenden Feldarbeit. In den Gruppen finden sie Austausch und gegenseitige Unterstützung, sie haben medizinische Betreuung und ihre Kinder können die Schule besuchen. Einige Gruppen haben es inzwischen geschafft auch außerhalb des fairen Handels Abnehmer zu finden. Ein guter Schritt in die „Selbstständigkeit“.

Guatemala war eine intensive Erfahrung für uns und ein Ansporn, den Verkauf der Produkte stärker anzukurbeln. Sandra jedenfalls ist begeistert von der Entwicklung der Projekte und kann Euch im Weltladen Bozen gerne mehr erzählen ….
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