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Struktur

Vom Verein zur Genossenschaft

Bis 2006 wurde der Weltladen in Brixen vom Verein Dritte-Welt-Laden Brixen geführt. Im Dezember 2006 gründeten die Mitglieder des Vereins eine Genossenschaft und seit Jänner 2007 wird der Weltladen von einer Genossenschaft ohne Gewinnabsicht mit der Bezeichnung Sozialgenossenschaft Weltladen Brixen geführt.

Der Verwaltungsrat der Genossenschaft bestehend aus der Vorsitzenden Erika Großrubatscher, der stellvertretenden Vorsitzenden Hildegard Unterweger und den Ratsmitgliedern Monika Runggaldier, Rosi Seeber, Rose Mary Stuffer, Martha Unterhofer und Waltraud Zanon bleiben bis 2010 im Amt.

Ende April 2010 wählen die Mitglieder der Genossenschaft bei ihrer Jahresvollversammlung den neuen Verwaltungsrat, der nun aus fünf Mitgliedern besteht: Clara Barbieri, Monika Runggaldier, Christine Scheidle, Ulli Vikoler und die Vorsitzende Martha Sebastiani.

Der Verwaltungsrat trifft sich regelmäßig, um die Geschäftstätigkeiten zu besprechen, Beschlüsse zu fassen, Verkaufsaktionen und MitarbeiterInnen-Treffen zu organisieren, Bildungsangebote und Sensibilisierungskampagnen zu planen, und und und ...

MitarbeiterInnen

Bis August 2007, also über ein Viertel Jahrhundert, wurde der Weltladen in Brixen nur von ehrenamtlichen MitarbeiterInnen betreut. Insgesamt waren es über 100 Frauen und Männer, die ihre Freizeit dem Weltladen zur Verfügung gestellt haben und viele von ihnen sind immer noch mit viel Eifer und Engagement dabei.

Ohne die Mitarbeit vieler Freiwilliger konnte und kann der Weltladen nicht bestehen, da die Gewinnspanne sehr gering gehalten wird, um den Produzenten einen gerechten Lohn garantieren zu können.

Nachdem das Ausmaß an Arbeit und Umsatz laufend zugenommen hat, wurde beschlossen, eine Teilzeitkraft anzustellen. So werden nun die 25 Ehrenamtlichen von der fleißigen Alexandra in den verschiedenen Arbeitsbereichen, wie Verkauf, Einkauf, Ladengestaltung und vieles mehr mit viel Einsatz und neuen Ideen unterstützt.

Ziel

Ziel des Weltladens ist es, etwas für die Veränderung und Verbesserung der schwierigen Lebenssituation der Menschen im Süden zu unternehmen. Der gerechte Handel wird dabei als eine neue Möglichkeit der Hilfe betrachtet: Während Geldspenden und Almosen der reichen Industrieländer die Menschen in den „unterentwickelten“ Ländern oft in eine einseitige Abhängigkeit führen, werden sie bei dieser Art von Selbsthilfe als gleichwertige Partner anerkannt. Sie erhalten für ihre Erzeugnisse eine angemessene Entlohnung und mit ihr auch Selbstbewusstsein, Hoffnung, Selbständigkeit.
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