
Es weihnachtet fair …
Weihnachtsmarkt
im Weltladen Sterzing
von Donnerstag, 08.12 bis Sonntag, 11.12.
durchgehend geöffnet
von 10.00 bis 18.00
Eine Faire Reise nach NEPAL
Faires Reisen bedeutet reisen mit Rücksicht auf Umwelt, Menschen und Kultur des Gastlandes.
Vier Frauen vom Weltladen Sterzing machten sich nun schon das zweite mal auf den Weg um ProduzentInnen der im Laden angebotenen Produkte, zu besuchen.
Nachdem Mexiko 2010 ein voller Erfolg war, ging es 2011 nach Nepal.

Die Teilnehmerinnen Veronika, Frieda, Monika und Anni
11 Jahre Eine-Weltladen Sterzing
Der Weltladen in Sterzing darf sich freuen, auf 11 Jahre Arbeit zurückzublicken. Gedankt sei den fleißigen und ausschließlich ehrenamtlichen MitarbeiterInnen, ohne deren Zutun ein solches Jubiläum nicht möglich wäre!
Aber was sind Fleiß und Einsatz ohne die treuen Kunden, bei denen sich der Weltladen auf diesem Wege herzlichst bedanken möchte!
Immer größeren Zuspruch finden die Produkte aus dem Fairen Handel und es ist schön zu sehen, dass sich in den letzten 10 Jahren hinsichtlich eines konsumbewussten Handelns so einiges getan hat. Dies trägt zu großer Motivation bei, mit Freude weiterzumachen!
Mexiko - Eine Reise wert!
Einige von uns Mitarbeiterinnen des Weltladens Sterzing haben sich im Februar 2010 auf eine unvergessliche Reise nach Mexiko begeben.
Die Fair-Trade-Organisation
"Le Formiche - Die Ameisen" versuchen in Zusammenarbeit mit dem Reisebüro
"Viaggi e Miraggi" den Fairen Tourismus in Südtirol anzubieten. Stehen doch die Ideale und Ziele des Fairen Handels und des Fairen Tourismus im Kontext.
Hier ein kleines Ressentiment:
Eine bezaubernde Reisebegleiterin namens Serena hat unsere Gruppe von 8 Personen durch den südlichen Teil des Landes begleitet. Dabei haben die Organisatoren darauf geachtet, dass nur in kleinen Familienbetrieben und in sogenannten Öko-Tourismusbetrieben übernachtet wurde. So zu reisen bedeutet auf nachhaltige Art und Weise Tourismus betreiben.
Zudem kann die Reise auch als Bildungsreise betrachtet werden, da wir mehrere Projekte des Fairen Handels besuchen durften.

Serena beim Erzählen im Museum für Mayamedizin
 Ins steile Gelände zum Kaffeepflücken |
 Die Kaffeekirschen werden ausgelesen |
 Entkernen der Kaffeekirschen |
 ... und beim Mahlen der gerösteten Bohnen |
Vor allem der Besuch bei den Kaffeebauern, den "Cafetaleros" in Chayotepec, die dem Projekt
"Uciri" angehören, bleibt allen in Erinnerung. Auf 1.500 m Meereshöhe wohnen diese 10 Familien in einfachen Hütten im Regenwald und pflanzen in einem Umkreis von 3 - 4 Gehstunden Kaffeepflanzen an.
Wir bekamen die Möglichkeit, den gesamten Ablauf vom Kaffeepflücken im steilen Gelände, Kaffeekirschen aussortieren, entkernen, rösten bis hin zum Genuss vom fertigen Kaffee hautnah durchzuprobieren. Die Arbeit ist nicht einfach und umso mehr stieg unsere Bewunderung für die Kaffeebauern und durch ihre unaufdringliche Gastfreundschaft haben wir sie ins Herz geschlossen!
Abwechslung pur:
Die Rucksäcke voll beladen mit wunderbaren Erinnerungen und Eindrücken geraten wir, zu Hause angekommen, ins Schwärmen:
Von Oaxaca zum Pazifik, über holprige Straßen zu den Kaffeebauern in die Berge, die ganze Nacht im Autobus ins farbenfrohe San Cristobal, vom tiefsten Dschungel mit Mayatempeln und riesigen Spinnen ab in die Karibik.
Impressionen, die nachdenklich stimmen sind auch im Gepäck, denn Mexiko ist ein reiches Land und doch ist uns viel Armut begegnet.
Fazit: eine Reise solcher Art können wir wärmstens weiterempfehlen!