HomeKontaktFAQLinksitaliano
|
||
| Fair-TradeProduzentenProdukteProjekteMaterialien | ||
|
Home
|
„fair trade & regional“- ganzjährige Blumenaktion ab Valentinstag![]() Info: OEW, Tel. 0 472 208 205, christina.lechner@oew.org In Zusammenarbeit mit KFB, KMB, VBZ, Weltläden Südtirol, Südtiroler Floristen und Gärtner, Caritas, Skj, Verband der Seniorenwohnheime „Fair trade & regionale Blumen“ - Ganzjährige Blumenaktion ab Valentinstag und Momente der Begegnung zwischen Seniorenwohnheimen und SchulenBlumen sind wunderschön, man verschenkt sie gerne, man bekommt sie gerne geschenkt. Sie können uns aber auch Vieles erzählen: ihre lange Reise vom Süden der Welt, die schwierigen Bedingungen der Herstellung, die problematische Auswirkung auf die Herkunftsländer wie Südamerika, Afrika oder China.Mit Beginn zum Valentinstag am 14. Februar werden sich südtirolweit mehrere Floristen und Gärtner an der traditionellen „Fair trade & regionale Blumenaktion“ der OEW beteiligen. Ziel der Aktion ist es, die Alternative des fairen und regionalen Schenkens aufzuzeigen und KonsumentInnen und VerkäuferInnen dafür zu sensibilisieren. Veranstalter ist die OEW-Organisation für Eine solidarische Welt, in Zusammenarbeit mit der Gärtnereivereinigung und den Floristen, den Weltläden Südtirols, der Verbraucherzentrale, der Katholischen Frauen- und Männerbewegung (KFB und KMB), der Südtiroler Katholischen Jugend (SkJ), der Caritas und dem Verband der Seniorenwohnheime. KonsumentInnen haben die Möglichkeit, in den an der Aktion teilnehmenden Blumengeschäften oder Gärtnereien „faire und/oder regionale Blumen“ zu kaufen, die durch die Plakette am Eingang und das Siegel erkennbar sind. Im Mittelpunkt steht nämlich die Eigenverantwortung der KonsumentInnen: Sie ist Voraussetzung für die Nachfrage und den Verkauf von fairen und regionalen Blumen. Im Rahmen der Sensibilisierungsaktion „Fair trade & regional Blumen“ sind heuer auch Momente der Begegnung in den Seniorenwohnheimen vorgesehen. Zahlreiche begeisterte Schulklassen, Eine-Welt- als auch Ortsgruppen verschiedener Vereine sind eingeladen, die BewohnerInnen der Südtiroler Seniorenwohnheime zu besuchen und ihnen eine fair gehandelte bzw. eine regional gezüchtete Blume zu schenken. Floristen und Gärtner haben dafür 1000 Blumen gesponsert. 2012, im "Europäischen Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen" können diese Begegnungen für Alt und Jung als ein freudiges Erlebnis sein. Unzählige Rosen werden am Valentinstag und während des ganzen Jahres über den Ladentisch gereicht und als Zeichen der Zuneigung und Liebe verschenkt. Doch: Rose ist nicht gleich Rose! Wenn man sich die Rahmenbedingungen ansieht, gibt es große Unterschiede zwischen den Blumen. Die Blumen müssen importiert werden, damit die Nachfrage der KonsumentInnen gedeckt werden kann. Jeder weiß, dass die Rosen in dieser Jahreszeit nicht in unseren Gärten wachsen. Zumeist wird angenommen, die Rosen kämen alle aus Holland, doch nicht alle Rosen, auf denen "Holland" drauf steht, sind auch wirklich in Holland angebaut worden. Für diese riesengroßen Mengen würde die Staatsfläche des Landes überhaupt nicht ausreichen. Daher werden unzählige Rosen vom Süden nach Holland importiert und dort auf der "Rosenbörse" gehandelt. Nicht jeder weiß, dass der Großteil der rund 150.000 Beschäftigten auf den weltweiten Rosenplantagen Frauen und Kinder sind. Sie arbeiten unter für uns unvorstellbaren Bedingungen: ohne soziale Absicherung, ohne gerechte Entlohnung und in ständigem Kontakt mit Pestiziden ohne angemessene Sicherheitsvorkehrungen. Krankheiten und Fehlgeburten sind nur einige wenige Folgen davon. Das FLP–Flower Label Program will in diesem Bereich einen Akzent setzen. Die Organisation will eine weltweite Umsetzung von Umwelt- und Sozialstandards im Blumenbau erwirken. Sowohl die Blumenproduzenten, die Blumenhändler, die Menschenrechtsorganisationen und die Gewerkschaften werden mit einbezogen. Denn nur durch die Zusammenarbeit kann etwas bewirkt werden. Die Rosenfarmen werden FLP-zertifiziert, wenn sie folgende Kriterien einhalten: existenzsichernde Löhne, Recht auf Gewerkschaftsfreiheit, Gleichbehandlung, Verbot von Kinder- und Zwangsarbeit, Gesundheitsvorsorge, Verbot hochgiftiger Pestizide und der verantwortliche Umgang mit den natürlichen Ressourcen unserer Erde. Die Produzenten werden regelmäßig von einer unabhängigen Organisation geprüft, um die Erfüllung der Auflagen sicherzustellen. Mit der Einhaltung der Kriterien wird die Rose zu einer fair gehandelten Blume. Ab 14. Februar werden landesweit in einigen Weltläden, Floristik- und Gärtnereibetrieben faire Rosen verkauft. Fragen Sie in den Geschäften und Betrieben nach den fairen Blumen und bekunden Sie Ihr Interesse. Denn durch Ihre Nachfrage und durch Ihren Kauf können Sie die Aktion unterstützen. Diese Aktion bietet Ihnen die Möglichkeit, nicht nur die Liebe zu Ihrer Frau/Ihrem Mann, sondern auch zu unserer Welt zu beweisen und zu demonstrieren. Daher: Setzen auch Sie ein Zeichen für faire Arbeits- und Umweltbedingungen im Rosenanbau! (Nach einem Artikel von Sabine Petriffer, Praktikantin der OEW) |
![]() |
| ImpressumPrivacy | Website by endo7 | |